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Sonntag, 8. März 2009

Wo ich schon immer mal hinwollte...


So, abgehakt. Ich war Freitag abend endlich mal auf Schalke bei einem Heimspiel von Schalke 04 - das hatte ich schon lange mal vor! Die Schalker hatten großes Glück, dass ihr Gegner der 1. FC Köln war, so konnten sie sogar gewinnen! Für viel Geld habe ich wenige Tore (1) und wenig Spannung gesehen. Die taktischste Meisterleistung war, nach dem Spiel einigermaßen schleunig vom Parkplatz zu kommen. Trotzdem hatte ich viel Spaß und habe mal wieder festgestellt, dass ich öfter mal zum Fußball gehen sollte.

Als das Spiel so vor sich hin dümpelte, erzählte mein Begleiter Nils mir mehr über seinen Verein, den Ersten Fußball Club Köln. Besonders schön fand ich diese Geschichte: Der glatzköpfige Spieler Nemanja Vucicevic, der im Spiel eigentlich nur durch die nicht vorhandene Haarpracht auffiel und den ich deswegen unter den meist unaussprechbaren Namenlosen am besten erkennen konnte, war einst, als er noch in München bei den 60ern spielte, wegen Dopings gesperrt, weil er das falsche Haarwuchsmittel genommen hatte. Genützt hat's wohl nix, wie ärgerlich! 6 Monate Doping Sperre und trotzdem ne Glatze!

Bei Mannschaften der Bundesligen sollte man langsam aber auch wirklich daran denken, die Beipackzettel in viele viele Sprachen zu übersetzen! Hier eine kleine Auswahl des internationalen Stelldicheins, das ich am Freitag erlebt habe:

Rafinha - Brasilien
Geromel - Brasilien/Italien
Novakovic - Slowenien/Serbien
Krstajic - Serbien
Kobiashvili - Georgien
Sánchez - Uruguay
Rakitic - Kroatien/Schweiz
Farfán - Peru
Kuranyi - Deutschland/Brasilien
Mondragón - Kolumbien/Libanon
Brecko - Slowenien
Matip - Deutschland/Kamerun
Mohamad - Libanon
Brosinski - Deutschland/England
Ehret - Frankreich
Petit -Portugal
Pezzoni - ooops sorry, der ist Deutscher
Vucicevic -Serbien
Asamoah - Deutschland/Ghana
Bordon - Brasilien/Italien
McKenna - Kanada/Schottland
Yalcin - oops, auch Deutscher

Auf welche Sprache einigt man sich da am besten beim Training?

Donnerstag, 5. März 2009

Der Freizeitstress...

Hach, wo wir nicht wieder alles waren und was könnte ich nicht wieder alles schön bewerten? Leider fehlt mir ein bisschen die Zeit. Daher in Kürze:

Gestern war das B-Essen der Reihe "Essen von A-Z". Wir waren zu fünft beim Brasilianer in Opladen (Leverkusen). Es gab ein traditionelles Rodizio, d.h. einem wird mehr Fleisch direkt vom Spieß auf den Teller geschnitten, als ich normalerweise im ganzen Jahr am Stück esse. Die "Fleisch"sorten reichen von diversen Sorten Schwein, Rind, Pute und Huhn bis hin zu "Philipp Lamm" und gebackener Ananas und Banane. Dazu gibts verschiedenste Vorspeisen. Für mich als Nicht-Rind-Esser war's mit 25 EUR zu teuer und auch irgendwie zu viel Fleisch ohne Sauce. Die Atmosphäre und die leckeren Fischplätzchen vom Vorspeisenbüffet waren aber toll. Weiter gehts in 2 Wochen mit C, wahrscheinlich wie Chinese.

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Pantanal Rodizio
6/10 auf der nicht vegetarischen Sabsskala
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Neulich in Hamburg waren wir auch experimentell essen - im "Graceland" gab's Deep South Küche. Endlich hatten wir mal wieder die Chance, karibisch angehauchtes Essen zu genießen wie vor nicht allzu langer Zeit noch in der Karibik. Leider gabs keine Hot Wings, dafür meinen BVI-Klassiker: Ceasar's Salad mit Jerk Chicken. Es war lecker, aber die leichte Brise vom Meer her fehlte ein wenig und das Jerk war mir nicht ganz "jerkig" genug. Da der Laden aber nett war, der Barkeeper passend gekleidet und die Musik und das Ambiente irgendwie stimmig waren und da ich endlich mal in die Südstaaten der USA möchte, gibts für

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Graceland
7/10 auf der Karibiksehnsuchts-Sabsskala
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In Köln waren wir letztens bei Spamalot, dem Monty Pythons Musical. Ich hatte mir die Show vorher schlecht geredet, weil ich Musicals nunmal nicht mag und weil ich mir die Lieder auf deutsch übersetzt einfach nicht lustig vorstellen konnte. Das war ne gute Idee, denn auf diesem Weg war ich positiv überrascht und besonders in der 2. Hälfte begeistert vom großen Python-Mumpitz, von lustigen Liedern und dem fantastischen Bühnenbild und vergebe - mit einem Punkt Abzug weil die Texte auf englisch einfach lustiger sind -

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Spamalot auf Deutsch
9/10 auf der Lancelot-Dance-alot-Sabsskala
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So und dann wird's noch Zeit für 10 Punkte. Eigentlich bin ich ohne Erwartungen und nur wegen Ralph Fiennes in den Film "Der Vorleser" gegangen - aber was soll ich nach einem Film mit perfekter Besetzung, ner spannenden Story und schönen Bildern sagen außer

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Der Vorleser
10/10 auf der Endlich-mal-wieder-ein-Lieblingsfilm-Sabsskala
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Dienstag, 17. Februar 2009

Essen von A-Z (A)


Gestern haben wir im kompletten Kollegenkreis die alte "Essen von A-Z"-Idee wieder aufgegriffen und die Reihe bei A wie Afghane neu gestartet.

Im Restaurant Kabul in Köln gab es Leckeres aus Fisch, Hackfleisch, Gewürzen und Reis, spannende Sonderwünsche, diverse Schärfegrade und klingende Namen wie "Sabsi" (sh. Foto), "Chapli" und "Kabuli". All dies gespickt mit einem Kellner und Inhaber, der einen wirklich in Grund und Boden quatschen kann, was irgendwie immer wieder auf seine eigene Art amüsant ist.


Weiter geht's in zwei Wochen mit dem Buchstaben B, B wie Brasilien...

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Restaurant Kabul
8/10 auf der nun fast schon etablierten Sabsskala
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